Sozialdienst im Krankenhaus

Der Sozialdienst im Krankenhaus Meran kümmert sich um Menschen in Problemsituationen.

Kontakt:

Edith Rassler Tel. 0473 264245

Maria Zimmerhofer Tel. 0473 263910

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 08:30 Uhr bis 10:00 Uhr, Dienstag und Donnerstag von 14:30 Uhr bis 15:30 Uhr

Im Krankenhaus Meran hat im Herbst 1998 erstmals eine Sozialassistentin ihren Dienst aufgenommen und begonnen, den Funktionsbereich des Sozialdienstes innerhalb des Krankenhauses abzustecken. Die Anfragen wurden anfänglich vor allem von Seiten der medizinischen und der geriatrischen Abteilung gestellt. Im Laufe der Jahre hat sich die Zuständigkeit auf alle Abteilungen des Krankenhauses ausgedehnt.

Die Hauptaufgabe des Krankenhaus-Sozialdienstes ist die Beratung und psycho-soziale Bertreuung von PatientInnen und Angehörigen, die infolge von Krankheit gezwungen sind, ihr Leben und ihren Alltag neu zu organisieren. Problemsituationen können sich aufgrund des hohen Alters, aufgrund von Traumen mit Folgen wie Invalidität oder Arbeitsunfähigkeit ergeben, oder in Zusammenhang mit onkologischen oder degenerativen Erkrankungen auftreten.

Sozialarbeit betont daher die Alltags- und Lebensweltorientierung der/s Patientin/des Patienten und ist im Sinne eines ganzheitlichen Ansatzes bestrebt, die Person in ihrem persönlichen, familiären und soziokulturellen Kontext wahrzunehmen.

Die Sozialassistentin befähigt die PatientInnen über gezielte Gesprächsführung, sich mit der problematischen Situation auseinander zu setzen und gemeinsam Lösungsmöglichkeiten zu erarbeiten.

Die Integrationsfunktion des Sozialdienstes wird somit deutlich: Im Sinne der betreuten Person wird eine intensive Zusammenarbeit mit den verschiedenen krankenhausinternen Berufsgruppen in die Wege geleitet, um die angestrebten Ziele des Hilfeplanes abzustimmen und bestmöglich umzusetzen.

Verstärkt wird die Integrationsfunktion dadurch, dass die Sozialassistentinnen innerhalb des Krankenhauses tätig sind, zum anderen aber auf die Wiedereingliederung der PatientInnen in sein Umfeld abzielen. Dies setzt die Kenntnis der Ressourcen des Territoriums und enge Zusammenarbeit mit den jeweiligen Diensten und Einrichtungen im sozialräumlichen Umfeld der PatientInnen voraus.

Derzeit wird der Dienst von zwei Sozialassistentinnen (eine in Vollzeit-, eine in Teilzeitanstellung) abgedeckt und kann von allen Abteilungen, PatientInnen und/oder deren Angehörigen direkt kontaktiert werden.